Hast du Kinder schon mal beim Spielen beobachtet? Wenn sie glücklich und kichernd fangen spielen und Querfeldein laufen. Dabei gibt es kein Halten mehr. Solange sie selbst Spaß und Freude daran haben und genügend Ausdauer.

Wenn Kinder dann dazwischen aber merken, dass ihnen die Luft ausgeht bleiben sie stehen, legen meistens die Hände vorne auf die Knie um sich aufzustützen und sagen zu den anderen Kindern „Ich kann nicht mehr….“ . Und machen Pause.

Eine großartige Strategie um sich nicht selbst zu übernehmen. Als Erwachsene verfolgen wir diese durchaus lösungsortiertenierte Herangehensweise auf unseren eigenen Körper zu hören dann aber leider viel zu selten. Wir vergessen auf unsere Pausen weil wir vor lauter Arbeit und dem Versuch alles unter einen Hut zu bringen so am laufen sind, dass wir die eigene innere Stimme, die uns auch heute noch immer sagen würde „Ich kann nicht mehr….“ einfach nicht hören, oder nicht hören wollen. Oder hast du in letzter Zeit mal einen Erwachnende sagen hören…

„Ich brauch‘ jetzt einfach mal eine Pause….“

Das sollten wir alle unbedingt wieder lernen. Auch, wenn es ein paar von uns vielleicht sogar noch können. Viele haben es schlichtweg verlernt.

Wenn ihr ab jetzt also so durch euren Tag läuft und ihr dazwischen mal das Gefühl verspürt für einen Moment  inne halten zu wollen, die Hände auf die Knie zu legen und fest durchzuschnaufen, dann macht das. Wie früher als Kinder. Ohne zu überlegen, wer in der Zwischenzeit alles an euch vorbeilaufen kann.Lange Strecken können wir nämlich alle nur dann schaffen, wenn wir dazwischen auch mal durchatmen und Pause mache.

 

Und auf langen Strecken befinden wir uns im Endeffekt alle. Und das jeden Tag wieder auf’s Neue.

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