Diesen Satz sagt eine meiner Lieblings-Yogalehererinnen immer am Ende der Stunde. Sozusagen nach getaner Arbeit. Um dem Körper und auch dem Geist Ruhe zu schenken. Alles loszulassen und einzig und alleine auf die Atmung zu konzentrieren.

Das ist jedes mal wieder himmlisch. Nur so dazuliegen, zu genießen gerade etwas für sich und die eigene Gesundheit getan zu haben und sonst nichts mehr zu tun, als einfach nur zu entspannen.

Wobei das Wort „einfach“ hier für mich fast ein bisschen fehl am Platz ist. Einfach ist das für mich nämlich nicht immer. Zumindest nicht zu jeder Tageszeit. Am Abend geht’s schon viel besser als in der Früh.
Bei meinem täglichen „Guten Morgen Yoga“ muss ich schon sehr tapfer sein um nicht dazwischen aufzustehen um Mails zu erledigen die mir beim „Entspannen“ gerade eingefallen sind.

Obwohl richtiges entspannen für uns alle so unglaublich wichtig ist. Das fließen lassen des eigenen seins. Ohne Druck, oder Stress von außen.

Das ist ein Lernprozess auf den wir uns alle unbedingt einlassen sollten. Immer wieder einmal eine Auszeit nehmen, und wenn es nur ein paar Minuten sind. Sich hinsetzen, oder noch besser hinlegen, die Augen schließen und ganz entspannt tief ein- und ausatmen. So, dass sich der Bauch beim Atmen richtig schön nach oben wölbt und wieder absenkt.

Wenn ihr das auch tagsüber mal für nur drei Minuten macht seid ihr nachher gleich wieder viel entspannter und geerdeter. Jedes Mal wenn es bei mir in der Praxis gerade sehr stressig ist, nehme ich mir „Meine drei Minuten“, setze mich mit geschlossenen Augen im „Schneider-Sitz“ hin und komme zur Ruhe. Danach bin ich wie neu und wieder voller Energie bei der Sache.
Das solltet ihr unbedingt auch mal ausprobieren. Die Arbeit, die ihr erledigen müsst, ist nachher nämlich ganz bestimmt auch noch da. Versprochen…. Ihr geht danach aber ganz anders damit um. Und genau darum geht es.

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