Kennst du das auch? Das Gefühl dich ständig selbst unter Druck zu setzen. Alles auf einmal machen zu wollen um ja niemanden zu enttäuschen, oder warten zu lassen.
Zu glauben, dass die Außenumstände uns alles abverlangen und wir uns deshalb nie auch nur eine kleine Pause gönnen.

Also ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Oder besser gesagt, ich kannte dieses Gefühl nur zu gut.
Vor einiger Zeit hatte ich dann nämlich zum Glück die großartige Erkenntnis, die Umstände, die mich ganz besonders herausgefordert und gestresst haben, erst einmal in aller Ruhe zu hinterfragen.
Nämlich dahingehend im ersten Schritt einmal gezielt zu überlegen, ob wirklich die Außenumstände mir so viel Druck machen, oder vielleicht sogar „nur“ ich mir selbst.

Viele von uns haben einen sehr ausgeprägten, unglaublich fordernden, eigenen  inneren Richter im Kopf sitzen. Der bei jeder Aufgabe, die uns übertragen wird, sofort auf Hochtouren läuft und uns permanent ein schlechtes Gewissen einreden will. Er bringt uns dazu mit uns selbst nie zufrieden zu sein, die Bedürfnisse aller anderen immer in den Vordergrund zu stellen und uns permanent selbst zu stressen.

Wenn du nächstes Mal also wirklich viel Stress hast und du wieder einmal dieses unangenehme einschneidende Gefühl spürst unter enormen Druck zu stehen. Dann überlege dir bitte ob das in der Realität auch wirklich so stimmt, oder ob du nicht vielleicht doch einfach mal einen Schritt zurückgehen könntest und die ganze Aufgabe etwas entspannter angehen. Weil dein Hauptstressfaktor gar nicht im Außen lebt, sondern du selbst der- diejenige bist der diesen Druck auf dich  ausübt.

Nimm die Frage

 

„Sind es wirklich die Umstände die mich unter Druck setzen, oder bin es vielmehr doch ich selbst?“

also fortan doch bitte auch mit in deinen Alltag und stelle sie dir immer wieder mal. Ganz regelmäßig. So wirst auch du bestimmt schnell erkennen, wie viel Druck du dir selbst machst. Ganz ohne Außeneinfluss. Und all‘ diese Stressquellen kannst du dann lernen ganz getrost sukzessive loszulassen.

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