Wann bist du denn eigentlich mit dir selbst und deiner eigenen Leistung das letzte Mal  so richtig zufrieden gewesen und wann hast du etwas, was du gemacht hast, einfach so gelassen wie es ist und warst (trotzdem) stolz auf sich? Ohne es noch ständig weiter optimieren zu wollen.

Ist es nicht so, dass wir oftmals versuchen, unsere Aufgaben und überhaupt alles was wir machen, immer noch mehr verbessern zu wollen?

Ich persönlich kenne das leider nur zu gut. Mein Lebensmotto könnte „Besser geht immer“ heißen. Aber warum? Wem nützt es denn im Endeffekt eigentlich immer noch perfekter werden zu wollen?

Ganz realistisch betrachtet doch weder uns selbst, noch den anderen.
Die anderen verunsichern wir sogar eher durch unseren ewigen Perfektionismus.

Wenn du mal überlegst, was du das letzte Mal gemacht hast, als du richtig zufrieden mit dir warst… Was hast du damals genau gemacht?

 

 

Und, warum warst du damals so stolz auf dich? Was ist dir da besonders gut gelungen?

 

 

Dir fällt nichts ein…?

Dann stell dir  doch mal vor, du sitzt in einem für dich extrem wichtigen Bewerbungsgespräch und wirst gefragt auf welche deiner Tätigkeiten du in den letzten drei Jahren so richtig stolz warst?

Was antwortest du – unter dem Aspekt den Job wirklich haben zu wollen!

 

 

Und dann kommt noch die Frage, was du, obwohl du ja mit dir selbst zufrieden warst, heute vielleicht trotzdem anders machen würdest?
Was antwortest du dann darauf? Für den Fall, dass du überhaupt etwas anders machen würdest.

 

 

Darauf wusstest du jetzt auch eine Antwort? Falls ja… sollten wir daran nun aber wirklich arbeiten!
Lass deinen Erfolg doch einfach im Raum stehen und genieße ihn. So wie er ist. Ohne im Nachhinein immer noch was verbessern und anders machen zu wollen.
Du wirst nämlich immer und bei allem nach oben und unten schauen können. Genauso wie das Glas immer halbvoll und halbleer sein kann.

Wenn du das nächste Mal eine neue Aufgabe anpackst, definiere diesmal doch schon im Vorfeld ab wann du mit dir und deiner eigenen Leistung selbst zufrieden bist. Und an dieser Stelle lass es dann wirklich sein und akzeptiere den Status quo so wie er in diesem vordefinierten Moment gerade ist.
Hör auf damit immer noch mehr optimieren zu wollen. Lehn dich stattdessen zurück, genieße deinen Erfolg und lass die permanente Selbstkritik einfach mal los.

Alle anderen werden auch so schon denken, dass du deine Aufgabe wie immer perfekt erledigt hast. Jetzt musst „nur“ du noch lernen, es auch selbst zu akzeptieren.

Leave A Comment