In so herausfordernden Zeiten, wie wir sie im Moment erleben, fällt es uns oft unglaublich schwer daran zu glauben, dass nach jedem Regen auch wieder die Sonne scheint. Viel lieber verkriechen wir uns stattdessen und vergehen dabei manchmal sogar  in Selbstmitleid, anstatt den Schirm aufzuspannen und trotz des Regens raus zu gehen. Und auch mal im Regen zu tanzen.

Das schlechte Wetter können wir nämlich, genauso wenig wie alle aktuellen Entwicklungen rund um Corona, beeinflussen. Viele Dinge müssen wir so hinnehmen wie sie sind und versuchen das Beste daraus zu machen. Auch, wenn uns das oftmals sehr schwer fällt und es uns unsere Umgebung zudem alles andere als leicht macht.

Die Sache mit langanhaltenden Schlechtwetterphasen ist auch sehr gut vergleichbar mit all‘ den Stimmungen die wir im Moment rund um Corona erleben müssen. Jeder spricht nur noch davon und vergisst dabei vor lauter jammern darauf, dass die Wolken auch diesmal  ganz bestimmt wieder weiterziehen werden. Wie jedes Mal. Auch, wenn man sich das Mitten im Dauerregen gerade gar nicht vorstellen kann.

Zugegebenermaßen wir es rund um Corona noch nicht so schnell gehen, dass sich die Wolken verziehen. Um so wichtiger ist es deshalb aber, dass wir für uns selbst, jeder für sich, Strategien entwickeln dennoch nicht die Lebensfreue zu verlieren. Das hätte nämlich fatale Folgen auf unsere Psyche. Wenn wir jetzt beginnen ständig nur noch über dieses eine Thema zu sprechen und uns dadurch gegenseitig immer noch mehr zu verunsichern, werden wir gar nicht mehr merken, dass auch im Moment immer wieder einmal die Sonne scheint. Diese einzelnen Sonnentage sind jedoch unsere Kraftquelle, um mit all‘ den momentanen Herausforderungen auf Dauer umgehen zu können.

Dafür sollten wir nun weder uns, noch liebgewonnene Rituale, aufgeben. Ein Austausch untereinander, ein Treffen mit Freunden, ein schönes Glas Wein – all‘ das sind Dinge die uns jetzt ganz besonders gut tun. Nur eben mit mehr Bedacht und auch Abstand, also unter Einhaltung der „Corona-Spielregeln“. Nachdem wir diese aber mittlerweile alle schon sehr gut kennen und auch bereits verinnerlicht haben, sollten wir keinesfalls aus Angst darauf verzichten immer wieder auch mal etwas für unsere Seele zu tun. Wenn wir diese verkümmern lassen, dauert unsere eigenen Krise nämlich noch viel länger als die Pharmabranche noch brauchen wird um einen Impfstoff zu entwickeln.
Und eine gesunde Lebensfreude ist im Moment eines der schönsten und zugleich wichtigsten Dinge, die ihr für euer Immunsystem tun könnt.

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